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Farmsen-Berne: Viele haben mich gefragt: Passiert endlich etwas mit dem Pförtnerhaus?

Ich habe mal nachgefragt: Das Denkmalschutzamt hat den Zustand des Gebäudes zuletzt am 27. Januar 2025 vor Ort überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass das Dach gegen eindringendes Niederschlagswasser gesichert und die Fenster sowie Türen vor unbefugtem Zutritt geschützt sind. Dennoch bleiben Sorgen um den langfristigen Erhalt des Gebäudes bestehen.

Zusätzlich steht das Denkmalschutzamt mit der Eigentümerschaft in Kontakt, um weitere Maßnahmen zur Sicherung der Schornsteine gegen eindringendes Niederschlagswasser zu besprechen. Doch ob und wann die umfassende Sanierung beginnt, bleibt weiter ungewiss.

Ein Denkmal in besorgniserregendem Zustand

Das Pförtnerhaus am Berner Heerweg 369, ein denkmalgeschütztes Gebäude von erheblichem historischem Wert, bleibt weiterhin in einem kritischen Zustand. Das Dach weist Beschädigungen auf, die Fenster sind vernagelt, und der einst stolze Bau steht einsam und verlassen, umgeben von einem Bauzaun im Berner Gutspark. Obwohl die Genehmigung für die Sanierung bereits seit dem 30. März 2021 vorliegt und sogar verlängert werden könnte, gibt es nach wie vor keinen klaren Zeitplan für die Umsetzung der dringend notwendigen Sanierungsarbeiten.

Langwierige Prozesse trotz bestehender Genehmigung

Besonders frustrierend ist die Tatsache, dass sowohl die Genehmigung als auch die technischen Vorgaben seit geraumer Zeit vorliegen und theoretisch eine sofortige Sanierung ermöglichen würden. Dennoch sind bis heute keine Fortschritte erkennbar. Das Denkmalschutzamt hat die Prüfung des Gebäudezustands übernommen und notwendige Sicherungsmaßnahmen durchgesetzt. Die Verantwortung für die Planung und Umsetzung der Sanierung liegt jedoch bei der Eigentümerschaft, die dieser Verpflichtung bisher nicht ausreichend nachgekommen ist.

Fazit: Ein Denkmal in der Warteschleife

Das Pförtnerhaus am Berner Heerweg 369 bleibt ein Symbol für die Herausforderungen im Denkmalschutz. Während Genehmigungen und technische Prämissen geklärt sind, fehlt es an konkreten Fortschritten seitens der Eigentümerschaft. Die öffentliche Geduld dürfte allmählich erschöpft sein. Nun liegt es an den zuständigen Stellen, den Druck zu erhöhen und für einen verbindlichen Sanierungsfahrplan zu sorgen – bevor das historische Erbe unwiderruflich Schaden nimmt.